VIII – Institution

Und da sind wir wieder – endlich einmal zu dritt. Nach einer weiteren Pandemiespielzeit kann das Theater wieder loslegen. Aber wie eigentlich? Unser Theaterpodcast “Klima der Angst” geht zurück an die Arbeit und widmet sich dem Thema “INSTITUTION”. Mit dabei bei diesem Parforceritt durch das Gemeinwohl, den Organisationsgrad, das Stadttheater, die Freie Szene und die Frage, wie viel Publikum man braucht, um Theater zu machen, ist dieses Mal die Regisseurin, Schauspielerin und Aktivistin Paula Thielecke. Wir sitzen im Innenhof des Maxim-Gorki-Theaters und ab Minute 8 reden wir sogar übers Thema. Als wir uns schon gediegen in den Feierabrend verabschieden wollten, meinte Paula, wir müssen noch dringend über Gewerkschaften reden. So ist das mit Gästen.
Viel Spaß.

Die Links zur Folge:

Treibstoff-Theatertage 2021

Maxim-Gorki-Theater Berlin

Kollektiv Eins

Paula Thielecke

VII – Theaterliebe

Nach dem längsten Lockdown der “Klima der Angst”-Geschichte melden wir uns zurück mit Gulaschsuppe aus der Schillerklause. Es geht um die Unvollständigkeit, den Mangel, das Machen und das Zuschauen, Teilhabe statt Repräsentation, um Religion, um Streaming und schließlich um die Kunst als das Böse im Raum des Guten. Kurzum: Es geht um Theaterliebe – erfüllte wie unerfüllte und auf knarzenden Stühlen.

VI – Digitalisierung

Zwischen Berlin und Montréal sprechen wir ganz digital über Digitalisierung im Theater. Denn die Digitalisierung geht uns alle an, sagen alle. Also machen auch Theater digitales Theater – oder Theater digital. Vom Audiowalk über Online-Serien und Roboter bis hin zu SMS-Gefechten auf großen Bühnen reichen die Versuche der schwerfälligsten aller Künste mit der Gegenwart Schritt zu halten. Und für ein bisschen Zeitgenossenschaft wird sogar der alte Götze “leibliche Kopräsenz” zur Disposition gestellt. Aber: Lohnt es sich? Und klappt’s?

V – Dramaturgie

Es wird ernst: Wir sprechen über Dramaturgie. Einerseits ein Berufsfeld, das selbst die Ausübenden kaum beschreiben können, andererseits die Ordnung der (Theater-)Dinge. Zwischen den Polen Handlung und Rhythmus hangeln wir uns durch Definitionsversuche, Standortbestimmungen und Vorurteile vom Programmhefttext bis zum Kurator. Dank Shakespeare im Sommertheater landen wir inmitten von U und E. Das passiert, wenn der Wein aus Pappbechern kommt.